„Samtgemeindebürgermeister Jens Range sieht die Gefahr, dass die Suedlink Trasse gebündelt mit der 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar durch die Samtgemeinde verlaufen kann“.

Der Suedlink alarmiert die Samtgemeinde.

Die Trasse der neuen Megamasten quer durch Deutschland ist noch offen. Samtgemeinde-Bürgermeister Range warnt vor Bündelung mit 380-kV-Leitung.

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Selbst wenn die Hildesheimer Informations-Veranstaltung des Netzbetreibers Tennet in Hildesheim für manchen Vertreter der Bürgerinitiative Erdkabel Innerstetal nur ein „Aprilscherz“ war: Sie bleiben bei der Planung der 500-kV-Höchstspannungsleitung Suedlink alarmiert.

Dafür sorgen unter anderem die Erfahrungen bei der Planung der kleineren 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar, die gerade im Feststellungsverfahren ist. Auch dort schien es vor Jahren, als sei diese Region nicht betroffen. Deshalb mahnen BI-Vertreter wie Peter Rösch zu steter Aufmerksamkeit.

Laut Bundesbedarfsplan soll sich die jetzt im Zuge der Energiewende konzipierte 500-kV-Höchstspannungs-Freileitung zwischen Wilster in Schleswig-Holstein und Grafenrheinfeld in Bayern durch Deutschland ziehen. Doch schon bei der Vorstellung im Februar verwies Tennet-Chef Lex Hartman darauf, dass die Trasse eine Arbeits und Diskussionsgrundlage sei. Die beste von vier geprüften Varianten.

Die soll, weit von der Samtgemeinde entfernt, westlich an Hildesheim vorbeiführen. Doch durch diesen massiven Schwenk weicht die Trasse deutlich von der kürzesten Strecke ab .

„Offiziell steht noch gar nichts fest, da das eigentliche Verfahren nach Bundesfachplanung noch nicht begonnen hat“, betont der Baddeckenstedter Samtgemeinde-Bürgermeister Jens Range. Es bleibe abzuwarten, ob die Bundesnetzagentur im anstehenden Genehmigungsverfahren die Tennet-Trasse „durchwinkt“ oder Alternativen einfordere.

DER SUEDLINK

Die Gleichstromverbindung Suedlink soll ab 2022 Windstrom über 800 Kilometer von Schleswig-Holstein bis in den Süden nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren. Beim Suedlink soll die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) eingesetzt werden, die sich die BI Erdkabel auch für das kleiner Projekt Wahle-Mecklar wünscht.

 

Projektdialog Suedlink: Der Infomarkt in Lehrte findet am Donnerstag, 10. April, von 15 bis 20 Uhr im Kurt-Hirschfeld-Forum, Burgdorfer Straße 16 statt.

Wie die Vertreter der Bürgerinitiative sieht Range andernfalls die Gefahr, dass der Suedlink gebündelt mit der 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar durch die Samtgemeinde verlaufen kann“. Denn das sogenannte Bündelungsgebot soll erreichen, dass Landschaften so wenig wie möglich von Autobahnen und Stromleitungen zerschnitten werden sollen.

Werden wir schon jetzt schonend auf eine Bündelung vorbereitet ? Anders kann man die vermehrten Hinweise nicht deuten. Bisher war unser Gegner nur die Trasse Wahle – Mecklar nun kann noch die SüdLink in unsere Samtgemeinde dazu kommen !

Ihre BI Innerstetal, Arbeitsgruppe Burgdorf

http://www.salzgitter-zeitung.de/lokales/Salzgitter/umland/der-suedlink-alarmiert-die-samtgemeinde-id1407290.html#bmb=1

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Veröffentlicht in 380 kV Trasse Wahle-Mecklar, Archiv, SuedLink
2 comments on “„Samtgemeindebürgermeister Jens Range sieht die Gefahr, dass die Suedlink Trasse gebündelt mit der 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar durch die Samtgemeinde verlaufen kann“.
  1. V.Schäfer sagt:

    Die Gefahr, dass der SUED Link auch die Samtgemeinde Burgdorf und den östlichen Teil des Landkreises Hildesheim treffen kann, ist sehr real. Denn wenn man sich mal die Planungen der Trassenvarianaten für den SUED Link betrachtet , dann wird man feststellen, das Tennet auch eine Variante in Bündelung mit der 380kV Leitung Wahle -Mecklar geprüft hat.
    Wenn nun der Bürgerprotest und der politische Druck aus dem Raum Hameln/Hannover /Hildesheim weiter so wächst, wie er derzeitig aufgebaut wird, dann wird sehr schnell die Variante entlang der Strecke Wahle -Mecklar ins Spiel kommen.
    Wer jetzt nicht langsam aufwacht, der wird sich mit 2 parallel laufenden Trassenmasten in unseren Gebiet vertraut machen müssen.
    Deshalb ist die Forderung nach einer Pilotstrecke Wahle-Mecklar in HGÜ Erdverkabelung im vermaschten Netz mit Zu-/und Abgängen weiterhin unsere Forderung, da somit auf der Strecke von 220 Km der SUED-Link mit 500 kV ebenfalls in Erdverkabelung realisiert werden könnte.

    So ist,unter Anwendung von innovativer Technik, auch Bürgerakzeptenz für die Energiewende zu erzielen.

    (Volker Schäfer, Westerlinde, BI Mitglied)

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