Süd.Link: Kreis Hildesheim zweifelt an echten Alternativen

Kreis Hildesheim (abu) –

Der Landkreis bezweifelt, dass bei der geplanten Stromtrasse Süd.Link ernsthaft alternative Strecken geprüft werden. Doch selbst wenn: Eine von ihnen birgt nicht weniger Zündstoff als die Vorzugstrasse.

Inzwischen hat der Netzbetreiber Tennet zumindest drei Alternativen veröffentlicht. Zwei davon wären im Raum Hildesheim wohl sehr willkommen: Die Westvariante führt westlich der Weser unter anderem an Bielefeld und Paderborn vorbei, die andere zwischen Wolfsburg und Braunschweig hindurch nach Osten und dann durch Sachsen-Anhalt und Thüringen. Beide wären allerdings auch länger und damit teurer als die Vorzugstrasse.

Die dritte Alternative dürfte vor allem im Südkreis für Aufregung sorgen. Sie entspricht von Norden kommend bis Barnten der Vorzugstrasse, knickt dann an Rössing vorbei nach Süden ab, kreuzt bei Heyersum die Bundesstraße 1 und führt dann westlich und südlich am Hildesheimer Wald entlang durch das Despetal, ehe sie nördlich von Lamspringe auf die geplante andere Höchstspanmnungsleitung Wahle-Mecklar trifft. Zu dieser würde sie dann in Richtung Süden parallel verlaufen.

Die Kreisverwaltung hegt allerdings nach wie vor große Zweifel, ob Tennet oder die Bundesnetzagentur als entzscheidende Behörde andere Varianten als die Vorzugstrasse überhaupt ernsthaft in Betracht ziehen.

Veröffentlicht am 29.04.2014 von der HAZ: https://www.hildesheimer-allgemeine.de

 

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Veröffentlicht in SuedLink

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