Brauchen wir immer mehr Stromtrassen? Der NDR stellte diese Frage, in einer Diskussionsveranstaltung in Bledeln (Gemeinde Algermissen) im Landkreis Hildesheim.

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Was sind die Gründe für den Protest? Und wie sieht der Protest vor Ort aus? NDR Info machte sich davon am Donnerstag selbst ein Bild. „Brauchen wir immer größere Energietrassen?“ lautete die Frage bei einer Diskussionsveranstaltung in Bledeln (Gemeinde Algermissen) im Landkreis Hildesheim.

Die Pläne für den Bau der sogenannten SuedLink-Verbindung liegen auf dem Tisch. Die rund 800 Kilometer lange Stromtrasse soll ab 2022 Windstrom von Schleswig-Holstein bis nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren. Damit ist SuedLink ein zentraler Baustein der Energiewende. Die wird von vielen Bürgern in Norddeutschland zwar unterstützt, eine neue Stromtrasse in eigener, unmittelbarer Nähe soll es aber nicht sein. Allen voran in Niedersachsen leisten zahlreiche Bürgerinitiativen Widerstand gegen die oberirdischen Stromleitungen.

Mit dabei war auch Guido Franke, Sprecher des Südkreises 380 kV Wahle-Mecklar, der sich schon seit sieben Jahren gegen mehr Riesen-Strommasten in der Region engagiert, denn das SuedLink-Projekt ist nicht die erste Stromleitung, die wegen der Energiewende in der Region neu entstehen soll. Für jeden zusätzlichen Mast müssen Landwirte Ackergrund zur Verfügung stellen. „Jedem Landwirt tut es echt weh, wenn er Land für solche Bauten hergeben muss“, sagt Franke. Er fordert daher vor allem einen wirklichen Dialog mit den Bürgern.

Die Reporter Kathrin Schmid und Kersten Mügge diskutierten mit Experten und Anwohnern über die Chancen und Risiken der Stromleitungen. Unter anderem bezogen Mitglieder der örtlichen Bürgerinitiative, Landwirte, Vertreter der Handelskammer sowie des Netzbetreibers Tennet Stellung. Auch die Fragen, ob die Energiewende auch ohne die neuen Leitungen funktionieren kann, ob es sinnvolle Alternativen gibt und welchen Preis Anwohner zu zahlen haben, stellte NDR Info den Gesprächspartnern.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/stromtrasse221.html

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass die politischen Vertreter und die örtliche BI eine Trasse komplett ablehnen, egal ob in Erdverkabelung oder als überirdische Variante. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht in SuedLink

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