Ernüchternder Ausblick auf Mastentypen… 12.08.2013

Bei einer Rundreise in Helmstedter Revier sahen Politiker und Bürgerinitiative aus dem Innerstetal verschiedene Typen.

Diesen Wunsch haben die Planer des Netzbetreibers Tennet der Samtgemeinde- Verwaltung und dem Burgdorfer Rat gern erfüllt. Auch Vertreter der Bürgerinitiative Erdkabel Innerstetal waren dabei, um sich bei Helmstedt ein Bild von der optischen Wirkung der unterschiedlichen Mastenformen zu machen, die auf der 380-kV- Hochspannungsleitung zum Einsatz kommen könnten. „Der Anblick der Mastenvielfalt war mehr als ernüchternd“, stellte Samtgemeinde- Bürgermeister Jens Range am Ende fest. Egal ob Donau-, Tonnen- oder auch Einebenenmast, jeder Gittermast stelle eine Beeinträchtigung des bislang intakten Orts- und Landschaftsbildes dar.

Vor allem Range hatte um den Termin gebeten. Er hatte bei der Diskussion um eine mögliche Verschiebung der Trasse durch den Asselgraben zwischen Hohenassel und Westerlinde vorgeschlagen, die relativ flachen, aber weit ausladenden Einebenenmasten einzusetzen. „Kein Masttyp konnte mich persönlich überzeugen“, bemerkte Range. Letztlich ist es „reine persönliche Ansicht“ welchen Masttyp man favorisiert. Tennet-Sprecherin Antje Knollmann bestätigte auf SZ-Nachfrage, dass für die Tour eine Landschaftsstruktur wie bei Westerlinde gewählt wurde. Rund um die Kraftwerke bei Helmstedt gebe es fast alle Masten-Typen.

Für BI-Sprecher Uli Zobel war besonders die Breite des Fundaments beeindruckend, die ein weitausladender Einebenenmast benötige. „Der fällt sofort in der Landschaft auf“, an einen Gewöhnungseffekt glaubt er nicht. In einem ist sich Zobel mit Range einig: „Eine 380-KV-Freileitung ist ein massiver Eingriff in eine bislang weitgehend intakte Umwelt.“ Die BI-Forderung nach Erdverkabelung hält Jens Range deshalb weiter für nachvollziehbar und unterstützenswert. Doch diesen speziellen Wunsch ignorierte die Tennet. Die Firmenvertreter hätten deutlich ausgeführt, dass die Trasse Wahle-Mecklar als Freileitung mit Ausnahme einer Teilstrecke im Raum Göttingen geplant und gebaut werden soll, berichtete Range. Die politischen Gremien müssten sich wohl oder übel im Planfeststellungsverfahren mit den Trassenvarianten beschäftigen, „um eine fundierte Stellungnahme im Interesse der betroffenen Einwohnerschaft abzugeben“.

http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/salzgitter/umland/ernuechternder-ausblick-auf-mastentypen-id1109796.html

 

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Veröffentlicht in Archiv 2013

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